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Bus Hauptuntersuchung Mängel: Jeder Fünfte fällt durch!

Bus Hauptuntersuchung Mängel nehmen zu: Fast jeder fünfte Bus fällt durch die Hauptuntersuchung. Das zeigt ein aktueller Bericht des TÜV-Verbands. Besonders alarmierend ist der Anstieg der Mängelquote bei jüngeren Fahrzeugen, was Fragen nach der Wartung und Qualitätssicherung aufwirft.

Symbolbild: Bus Hauptuntersuchung Mängel (Bild: Pexels)

Auto-Fakten

  • Fast jeder fünfte Bus fällt bei der Hauptuntersuchung durch.
  • Jüngere Busse weisen überdurchschnittlich viele Mängel auf.
  • Die Mängelquote ist in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen.
  • Regelmäßige Wartung könnte viele Mängel verhindern.
VERKEHRSRECHT: Bus Hauptuntersuchung, Bußgeld bei Mängeln, Punkte in Flensburg: Je nach Art und Schwere des Mangels unterschiedlich.

Warum fallen so viele Busse bei der Hauptuntersuchung durch?

Der TÜV-Verband schlägt Alarm: In den Jahren 2024 und 2025 wiesen 19,2 Prozent der untersuchten Reise- und Linienbusse erhebliche oder gefährliche Mängel auf. Das ist ein Anstieg von 5,1 Prozentpunkten im Vergleich zu den Jahren 2020 und 2021, als die Quote noch bei 11,7 Prozent lag. Die Gründe für diesen Anstieg sind vielfältig. Ein Faktor könnte der Kostendruck in der Branche sein, der zu Einsparungen bei der Wartung führt. Auch die gestiegene Belastung der Busse durch höhere Fahrgastzahlen und längere Einsatzzeiten spielt eine Rolle. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen in der Personenbeförderung unter erheblichem wirtschaftlichem Druck stehen.

📊 Zahlen & Fakten

Die Mängelquote bei Bussen hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Während in den Jahren 2020/2021 noch 11,7 Prozent der Busse erhebliche oder gefährliche Mängel aufwiesen, stieg dieser Wert in den Jahren 2024/2025 auf 19,2 Prozent. Das bedeutet, dass fast jeder fünfte Bus bei der Hauptuntersuchung durchfällt.

Was bedeutet das für Autofahrer?

Auch wenn Autofahrer nicht direkt von den Mängeln an Bussen betroffen sind, so wirkt sich dies indirekt auf die Verkehrssicherheit aus. Busse mit technischen Mängeln stellen ein Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar. Zudem kann es zu Verspätungen und Ausfällen im öffentlichen Nahverkehr kommen, wenn Busse aufgrund von Mängeln aus dem Verkehr gezogen werden müssen.

Für Autofahrer bedeutet dies, dass sie im Straßenverkehr besonders aufmerksam sein müssen. Gerade im Bereich von Bushaltestellen und im Stadtverkehr ist erhöhte Vorsicht geboten. Es ist wichtig, den Überblick zu behalten und vorausschauend zu fahren, um Unfälle zu vermeiden.

Die Rolle der mangelhaften Wartung

Ein wesentlicher Faktor für die steigende Anzahl an Mängeln bei der Bus Hauptuntersuchung dürfte die mangelhafte Wartung sein. “Viele Unternehmen in der Personenbeförderung stehen unter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck”, so Richard Goebelt vom TÜV-Verband. Dies führt dazu, dass an der Wartung gespart wird. Dabei wären viele Mängel bei regelmäßiger Wartung “leicht zu entdecken”, so Goebelt. (Lesen Sie auch: Jobverluste Deutschland: Fast eine Halbe Million Stellen…)

Gerade bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Bremsen, Lenkung und Beleuchtung ist eine regelmäßige Überprüfung unerlässlich. Werden diese Bauteile vernachlässigt, steigt das Risiko von Unfällen erheblich. Auch der Zustand der Reifen spielt eine wichtige Rolle. Abgefahrene oder beschädigte Reifen können die Fahreigenschaften des Busses negativ beeinflussen und im schlimmsten Fall zu einem Reifenplatzer führen. Die regelmäßige Inspektion beim Fachmann ist daher unerlässlich.

Junge Busse – ein wachsendes Problem

Besonders auffällig ist, dass nicht nur ältere Fahrzeuge betroffen sind. “Insbesondere jüngere Fahrzeuge schneiden bei den Prüfungen schlechter ab”, sagte Goebelt. “Bereits ein Jahr nach der Neuzulassung fällt jeder zehnte Bus durch die HU.” Das sei mehr als das Doppelte des Werts von vor zwei Jahren. Auch bei fünf Jahre alten Bussen verschlechterte sich die Situation: Der Anteil mit mindestens erheblichen Mängeln stieg von 11,9 auf 21 Prozent.

Dieser Trend ist besorgniserregend, da er darauf hindeutet, dass entweder die Qualität der Busse nachgelassen hat oder die Wartung bereits in den ersten Jahren vernachlässigt wird. Es ist wichtig, dass die Hersteller und Betreiber von Bussen hier gegensteuern und sicherstellen, dass auch junge Fahrzeuge regelmäßig gewartet und überprüft werden. Eine Ursache könnte auch sein, dass die Busse in den ersten Jahren stark beansprucht werden und dadurch schneller verschleißen.

Welche Mängel treten besonders häufig auf?

Die häufigsten Mängel bei der Bus Hauptuntersuchung betreffen sicherheitsrelevante Bauteile wie Bremsen, Lenkung, Beleuchtung und Reifen. Auch Mängel am Fahrgestell und an der Karosserie kommen häufig vor. Bei älteren Bussen spielen zudem Rostschäden eine Rolle.

Konkret handelt es sich oft um folgende Mängel:

  • Defekte Bremsanlagen
  • Spiel in der Lenkung
  • Mangelhafte Beleuchtung
  • Abgefahrene oder beschädigte Reifen
  • Rostschäden am Fahrgestell
  • Beschädigungen an der Karosserie
  • Ölverlust

Viele dieser Mängel wären bei regelmäßiger Wartung leicht zu erkennen und zu beheben. Es ist daher wichtig, dass die Betreiber von Bussen die Wartungsintervalle einhalten und die Fahrzeuge regelmäßig von Fachleuten überprüfen lassen. Wie Stern berichtet, sind die Ergebnisse des aktuellen Bus-Reports alarmierend. (Lesen Sie auch: Nvidia Aktie: KI-Boom treibt Kursrallye weiter)

💡 Praxis-Tipp

Achten Sie als Fahrgast aufmerksam auf den Zustand des Busses. Melden Sie auffällige Geräusche, Vibrationen oder andere Unregelmäßigkeiten dem Fahrer oder dem Betreiber des Busses. So können Sie dazu beitragen, dass Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden.

Was können Busbetreiber tun?

Busbetreiber müssen der Verkehrssicherheit höchste Priorität einräumen. Dies beginnt mit einer sorgfältigen Auswahl der Fahrzeuge und setzt sich fort mit einer regelmäßigen und fachgerechten Wartung. Es ist wichtig, dass die Wartungsintervalle eingehalten und die Fahrzeuge regelmäßig von qualifizierten Fachleuten überprüft werden.

Zudem sollten Busbetreiber ihre Fahrer regelmäßig schulen und sensibilisieren. Die Fahrer sollten in der Lage sein, Mängel frühzeitig zu erkennen und zu melden. Auch die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten spielt eine wichtige Rolle für die Verkehrssicherheit. Müde Fahrer sind ein Risiko für sich und andere Verkehrsteilnehmer. Die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten wird vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) überwacht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Dokumentation der Wartungsarbeiten. Busbetreiber sollten ein lückenloses Wartungsprotokoll führen, in dem alle durchgeführten Arbeiten und festgestellten Mängel dokumentiert sind. Dieses Protokoll dient als Nachweis für die ordnungsgemäße Wartung und kann im Falle eines Unfalls von Bedeutung sein.

Welche Konsequenzen drohen bei Mängeln?

Werden bei der Bus Hauptuntersuchung Mängel festgestellt, so hat dies Konsequenzen für den Betreiber des Busses. Je nach Art und Schwere des Mangels kann die Betriebserlaubnis entzogen werden. In diesem Fall darf der Bus nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden.

Symbolbild: Bus Hauptuntersuchung Mängel (Bild: Pexels)

Zudem drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Bei besonders schweren Mängeln kann es auch zu strafrechtlichen Konsequenzen kommen. Im Falle eines Unfalls, der auf einen technischen Mangel zurückzuführen ist, können die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist daher im Interesse aller Beteiligten, dass die Busse in einem einwandfreien Zustand sind und die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. (Lesen Sie auch: Stimme Klonen Betrug: So Entlarven Sie die…)

Die genauen Bußgelder bei Mängeln an Bussen sind im Bußgeldkatalog festgelegt. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich nach der Art und Schwere des Mangels. So werden beispielsweise Mängel an den Bremsen oder der Lenkung deutlich höher bestraft als Mängel an der Beleuchtung.

⚠️ Achtung

Fahren Sie niemals mit einem Bus, der offensichtliche Mängel aufweist. Informieren Sie den Fahrer oder den Betreiber des Busses über Ihre Bedenken. Im Zweifelsfall sollten Sie auf die Fahrt verzichten, um Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer nicht zu gefährden.

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Wie oft müssen Busse zur Hauptuntersuchung?

Busse müssen in Deutschland jährlich zur Hauptuntersuchung (HU). Diese Regelung dient dazu, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Fahrzeuge den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Frist für die nächste HU wird im Fahrzeugschein vermerkt.

Was passiert, wenn ein Bus die Hauptuntersuchung nicht besteht?

Wenn ein Bus die Hauptuntersuchung aufgrund erheblicher oder gefährlicher Mängel nicht besteht, muss er umgehend repariert werden. Nach der Reparatur muss der Bus erneut zur HU vorgeführt werden. Erst wenn alle Mängel behoben sind, erhält der Bus eine neue HU-Plakette. (Lesen Sie auch: Kein Investor gefunden: Kette Hammer wird abgewickelt…)

Welche Kosten entstehen bei einer Bus Hauptuntersuchung mit Mängeln?

Die Kosten für eine Bus Hauptuntersuchung variieren je nach Prüforganisation und Umfang der Prüfung. Hinzu kommen die Kosten für die Reparatur der festgestellten Mängel. Diese können je nach Art und Schwere der Mängel erheblich sein. Es ist ratsam, vor der Reparatur einen Kostenvoranschlag einzuholen.

Können Fahrgäste die Sicherheit eines Busses überprüfen?

Als Fahrgast können Sie die Sicherheit eines Busses nur begrenzt überprüfen. Achten Sie auf offensichtliche Mängel wie defekte Beleuchtung, abgefahrene Reifen oder ungewöhnliche Geräusche. Melden Sie Ihre Beobachtungen dem Fahrer oder dem Betreiber des Busses.

Wer ist für die Verkehrssicherheit von Bussen verantwortlich?

Die Verantwortung für die Verkehrssicherheit von Bussen liegt in erster Linie bei den Betreibern der Busse. Diese müssen sicherstellen, dass die Fahrzeuge regelmäßig gewartet und überprüft werden. Auch die Fahrer tragen eine Verantwortung, indem sie Mängel frühzeitig erkennen und melden.

Fazit

Die steigende Anzahl an Bussen mit Mängeln bei der Hauptuntersuchung ist ein Alarmsignal. Es zeigt, dass die Verkehrssicherheit in diesem Bereich gefährdet ist. Busbetreiber müssen der Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge höchste Priorität einräumen, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Eine verstärkte Kontrolle durch die Behörden könnte ebenfalls dazu beitragen, die Situation zu verbessern. Als Autofahrer sollten Sie stets aufmerksam sein und im Bereich von Bussen besonders vorsichtig fahren.

Symbolbild: Bus Hauptuntersuchung Mängel (Bild: Pexels)
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