Der BMW Rückruf Brandgefahr betrifft weltweit Fahrzeuge verschiedener Modellreihen, da ein Kurzschluss zu einer lokalen Überhitzung am Starter führen kann. Im schlimmsten Fall droht ein Fahrzeugbrand während der Fahrt oder beim Verlassen des Fahrzeugs, begleitet von Rauch und Brandgeruch. Betroffen sind Fahrzeuge mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022.
BMW sieht sich erneut mit einem Rückruf konfrontiert, der Brandgefahr birgt. Wie Stern berichtet, betrifft der aktuelle Rückruf weltweit eine mittlere sechsstellige Anzahl von Fahrzeugen verschiedener Modellreihen. In Deutschland sind 28.582 Fahrzeuge betroffen. Der Grund für den Rückruf ist ein Problem mit dem Starter, jedoch aus anderen Gründen als bei einem ähnlichen Rückruf im Herbst letzten Jahres.
| RÜCKRUF: | Details |
|---|---|
| Modelle betroffen: | 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, den 6er-Gran-Tourismo, die 7er Limousine, X4, X5, X6 und Z4. |
| Baujahre: | Fahrzeuge mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022. |
| Grund: | Erhöhter Verschleiß im Magnetschalter kann zu Kurzschluss und Überhitzung führen, was im schlimmsten Fall einen Fahrzeugbrand verursachen kann. |
| Was tun?: | BMW empfiehlt, das Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt zu lassen. Betroffene Fahrzeughalter werden von BMW kontaktiert und gebeten, einen Termin in einer Werkstatt zu vereinbaren. |
| Kosten: | Die Kosten für die Reparatur werden von BMW übernommen. |
Für betroffene BMW-Fahrer bedeutet dieser Rückruf, dass sie zeitnah handeln sollten, um potenzielle Risiken zu minimieren. Es ist ratsam, die Empfehlung von BMW zu befolgen und das Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt zu lassen. Dies gilt insbesondere, wenn ungewöhnliche Geräusche beim Starten auftreten oder Rauchgeruch wahrgenommen wird. Kontaktieren Sie Ihren BMW-Händler, um zu klären, ob Ihr Fahrzeug von dem Rückruf betroffen ist und vereinbaren Sie gegebenenfalls einen Termin für die Reparatur.
Konkret sind folgende Baureihen betroffen: 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, den 6er-Gran-Tourismo, die 7er Limousine, X4, X5, X6 und Z4. Es handelt sich um Fahrzeuge, die mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022 ausgestattet sind. Es ist jedoch zu beachten, dass sich der Produktionszeitraum der Fahrzeuge nicht immer trennscharf abgrenzen lässt, da die Transportwege zwischen Starter- und Fahrzeugproduktion unterschiedlich lang sein können. Zudem können auch Fahrzeuge betroffen sein, in die ein fehlerhafter Starter nachträglich bei einer Reparatur verbaut wurde. BMW wird betroffene Fahrzeughalter direkt kontaktieren, um sie über den Rückruf zu informieren und einen Werkstatttermin zu vereinbaren. (Lesen Sie auch: Plastikmüll Reduzieren: Tipps für Weniger Abfall im…)
BMW empfiehlt Fahrzeughaltern, bei Auffälligkeiten wie Startproblemen oder ungewöhnlichen Geräuschen umgehend eine Werkstatt aufzusuchen. Auch wenn das Fahrzeug nicht direkt von dem Rückruf betroffen ist, kann eine Überprüfung sinnvoll sein, um potenzielle Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Laut BMW wurde bei Produktkontrollen festgestellt, dass nach einer hohen Anzahl von Starts erhöhter Verschleiß im Magnetschalter auftreten kann. Dies kann dazu führen, dass das Auto schlechter oder gar nicht mehr gestartet werden kann. Zudem besteht die Gefahr eines Kurzschlusses, der zu einer lokalen Überhitzung am Starter führen kann. “Im ungünstigsten Fall führt dies zu einem Fahrzeugbrand während des Betriebs. In diesem Fall kann während der Fahrt oder beim Verlassen des Fahrzeugs Rauch gesehen oder gerochen werden”, so BMW. Die Brandgefahr ist also nicht unmittelbar gegeben, sondern entsteht durch einen potenziellen Defekt, der sich im Laufe der Zeit entwickeln kann.
Die Ursache des Problems liegt im erhöhten Verschleiß des Magnetschalters im Starter. Durch häufige Starts kann es zu Abnutzungserscheinungen kommen, die die Funktion des Schalters beeinträchtigen. Dies kann dazu führen, dass der Starter nicht mehr korrekt arbeitet und ein Kurzschluss entsteht. Die Folge ist eine Überhitzung, die im schlimmsten Fall einen Brand auslösen kann. Es ist wichtig zu betonen, dass es sich nicht um einen Konstruktionsfehler handelt, sondern um einen Verschleiß, der durch die Nutzung des Fahrzeugs entsteht. Die Wahrscheinlichkeit eines Brandes ist daher von der Anzahl der Starts und dem Fahrprofil abhängig.
Schon im vergangenen Herbst hatte BMW hunderttausende Autos zurückgerufen, weil es durch ein Starterproblem im schlimmsten Fall zu Bränden kommen konnte. Damals war jedoch nicht Verschleiß die Ursache, sondern Wasser, das in den Starter eindringen und zu Korrosion führen konnte. Auch hier waren Kurzschluss und im ungünstigsten Fall Brand möglich. Anders als jetzt war dies damals allerdings auch im ausgeschalteten Zustand möglich. Der aktuelle Rückruf betrifft also ein anderes Problemfeld, das durch Verschleiß entsteht, während der vorherige Rückruf auf äußere Einflüsse (Wasser) zurückzuführen war. Beide Rückrufe verdeutlichen jedoch, dass Probleme mit dem Starter ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellen können. Informationen zu den Rückrufen stellt auch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereit. (Lesen Sie auch: Schufa Auskunft Kostenlos: Was sich ab Ende…)
Um das Risiko eines Starterdefekts zu minimieren, empfiehlt es sich, das Fahrzeug regelmäßig warten zu lassen und auf ungewöhnliche Geräusche beim Starten zu achten. Auch eine schonende Fahrweise kann dazu beitragen, den Verschleiß des Starters zu reduzieren. Vermeiden Sie unnötige Kurzstreckenfahrten und schalten Sie den Motor nicht zu oft ein und aus.
Für betroffene Fahrzeughalter entstehen keine Kosten. BMW übernimmt die Kosten für die Überprüfung und den Austausch des Starters. Die Fahrzeughalter werden von BMW kontaktiert und gebeten, einen Termin in einer Werkstatt zu vereinbaren. Der Austausch des Starters dauert in der Regel nur wenige Stunden. Es ist ratsam, den Termin zeitnah zu vereinbaren, um das potenzielle Risiko eines Brandes zu minimieren. BMW hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich Fahrzeughalter informieren können. Die Nummer ist auf der BMW-Webseite zu finden.
Der ADAC bietet ebenfalls Informationen und Beratung zu Rückrufen und technischen Mängeln an Fahrzeugen.
Betroffen sind die Baureihen 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, der 6er-Gran-Tourismo, die 7er Limousine, X4, X5, X6 und Z4. Es handelt sich um Fahrzeuge mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022.
Die Ursache liegt in einem erhöhten Verschleiß des Magnetschalters im Starter, der nach einer hohen Anzahl von Starts auftreten kann. Dies kann zu einem Kurzschluss und einer lokalen Überhitzung führen, was im schlimmsten Fall einen Fahrzeugbrand auslösen kann.
BMW wird betroffene Fahrzeughalter direkt kontaktieren, um sie über den Rückruf zu informieren und einen Werkstatttermin zu vereinbaren. Alternativ können Fahrzeughalter ihren BMW-Händler kontaktieren oder die BMW-Webseite besuchen, um Informationen zu erhalten.
Fahrzeughalter sollten die Empfehlung von BMW befolgen und das Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt lassen. Zudem sollten sie zeitnah einen Termin in einer BMW-Werkstatt vereinbaren, um den Starter überprüfen und gegebenenfalls austauschen zu lassen. (Lesen Sie auch: Lufthansa Streik: Was Passagiere Jetzt Unbedingt Wissen…)
Nein, den betroffenen Fahrzeughaltern entstehen keine Kosten. BMW übernimmt die Kosten für die Überprüfung und den Austausch des Starters im Rahmen des Rückrufs.
Der erneute BMW Rückruf Brandgefahr unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Wartung und Inspektion von Fahrzeugen. Achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche oder Startprobleme und suchen Sie im Zweifelsfall eine Werkstatt auf. Nur so können Sie potenzielle Risiken frühzeitig erkennen und vermeiden.
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