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Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt für Blume Volkswagen, genauer gesagt für Oliver Blume, den Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG. Seit dem 1. Januar 2026 konzentriert sich Blume ausschließlich auf die Führung des Wolfsburger Konzerns, nachdem er seine Doppelrolle als CEO der Porsche AG abgegeben hat. Diese Neuausrichtung kommt in einer kritischen Phase, in der Volkswagen mit massiven Herausforderungen in den Bereichen Finanzen, Software und globalen Märkten konfrontiert ist.
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Oliver Blume, seit dem 1. September 2022 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, hat zum Jahreswechsel 2025/2026 seine Position als CEO der Porsche AG aufgegeben, um sich voll und ganz auf die Bewältigung der tiefgreifenden Krisen bei Volkswagen zu konzentrieren. Das Jahr 2026 gilt als entscheidend für den Konzern und seine strategische Neuausrichtung angesichts sinkender Gewinne, Absatzproblemen in China und Software-Schwierigkeiten.
Oliver Blume, geboren 1968 in Braunschweig, ist ein promovierter Maschinenbau-Ingenieur, der seine Karriere 1994 bei Audi begann und seitdem verschiedene Führungspositionen innerhalb des Volkswagen Konzerns innehatte. Von 2015 bis Ende 2025 war er Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Im September 2022 übernahm er zusätzlich den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG von Herbert Diess.
Diese Doppelrolle, CEO von zwei großen börsennotierten Unternehmen zu sein, war in der deutschen Unternehmenswelt einzigartig und stieß bei Investoren und Stakeholdern zunehmend auf Kritik. Die Sorge war, dass Blume sich nicht ausreichend auf die jeweiligen Aufgaben konzentrieren könne, insbesondere angesichts der turbulenten Zeiten in der Automobilindustrie. Im Oktober 2025 wurde schließlich bekannt gegeben, dass Oliver Blume seinen Posten als Porsche-Chef zum 1. Januar 2026 abgeben würde, um sich voll auf die Volkswagen AG zu konzentrieren. Gleichzeitig wurde sein Vertrag als VW-Chef bis Ende 2030 verlängert, ein klares Zeichen des Vertrauens seitens des Aufsichtsrats. Nun ist Blume Volkswagen im Fokus seiner gesamten Aufmerksamkeit.
Das Jahr 2026 wird für Volkswagen und Oliver Blume zu einer entscheidenden Bewährungsprobe. Der Konzern befindet sich mitten im größten Umbau seiner Geschichte, geprägt von einer Mehrfachkrise. Die blanken Zahlen sind alarmierend: In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 brach der Konzerngewinn um mehr als 60 Prozent ein, von 8,9 auf 3,4 Milliarden Euro, und die Marge fiel auf magere 2,9 Prozent. Intern kursieren für 2026 Schätzungen eines drohenden Minus von rund sieben Milliarden Euro beim Cashflow, und es müssen kurzfristig zwölf Milliarden Euro aufgebracht werden, um ein Finanzloch zu stopfen. Rating-Agenturen haben bereits mit Herabstufungen gedroht, was die Finanzierungsmöglichkeiten des Konzerns weiter erschweren könnte.
Die größten Problemfelder für Blume Volkswagen liegen in strategisch wichtigen Bereichen:
Als Reaktion auf die kritische Lage hat Blume Volkswagen ein drastisches Sparprogramm eingeleitet. Einem Magazinbericht zufolge plant Volkswagen ein neues Sparprogramm, mit dem die Kosten bis Ende 2028 um 20 Prozent gesenkt werden sollen. Auch Werksschließungen könnten auf dem Tisch liegen, um die Rendite angesichts der Flaute in China, der amerikanischen Zollpolitik und des schwierigen Wettbewerbsumfelds auf ein zukunftsfähiges Niveau zu bringen. Bereits zuvor wurden massive Stellenkürzungen angekünd: 35.000 Stellen sollen allein bei der Kernmarke VW bis Ende des Jahrzehnts wegfallen, weitere 7.500 bei Audi und rund 4.000 bei Porsche. Budgets werden gekürzt, Standorte und Modellreihen infrage gestellt. Das Unternehmen sieht sich gezwungen, Kapazitäten an die Realität anzupassen, da die Verkaufszahlen in Europa in den letzten fünf Jahren um mehr als ein Fünftel gesunken sind. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von umfassenden VW Sparprogrammen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Trotz der immensen Herausforderungen bleibt Oliver Blume optimistisch und betont die Chancen, die sich aus der technologischen Entwicklung und den hochqualifizierten Arbeitskräften in Deutschland ergeben. Er sieht die Krise als „Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Unternehmen und der Gesellschaft“. Der Aufsichtsrat hat Blume sein Vertrauen ausgesprochen und ist überzeugt, dass er den Konzern erfolgreich durch die anstehenden Aufgaben führen kann. Doch die Geduld der Eigentümer und Aktionäre schwindet sichtbar, und Blume steht unter enormem Druck, operative Erfolge zu liefern. Seine Fähigkeit, klare Prioritäten zu setzen, Komplexität abzubauen und Entscheidungen auch gegen Widerstände im Konzern durchzusetzen, wird entscheidend sein.
Video-Empfehlung: Um ein besseres Verständnis für die aktuellen Herausforderungen und Blumes Perspektive zu erhalten, empfehlen wir das YouTube-Video “Volkswagen vor dem Absturz? Warum 2026 zum Schicksalsjahr für Oliver Blume wird” vom INDUSTRIEMAGAZIN. Zum Video auf YouTube
Wichtige Kennzahlen und Ziele unter Oliver Blume (Stand Februar 2026)
| Kennzahl / Ziel | Details | Ausblick / Status |
|---|---|---|
| Vertragsverlängerung CEO | Oliver Blume bis Ende 2030 | Bestätigt seit 01.01.2026 |
| Kostenreduktion | 20% bis Ende 2028 | Geplant, Sparprogramm wird umgesetzt |
| Stellenabbau | ca. 35.000 bei VW, 7.500 bei Audi, 4.000 bei Porsche | In Umsetzung bis Ende des Jahrzehnts |
| Konzerngewinn (9M 2025) | Rückgang um >60% auf 3,4 Mrd. Euro | Kritisch, Druck zur Steigerung |
| Cashflow-Prognose 2026 | Drohendes Minus von ca. 7 Mrd. Euro | Hoher Handlungsbedarf |
| China-Strategie | Fokus auf lokal entwickelte NEV-Produkte | Entscheidendes Jahr 2026 für Marktdurchdringung |
Oliver Blume ist seit dem 1. September 2022 der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG. Er war zuvor auch CEO der Porsche AG, hat diese Rolle aber zum 1. Januar 2026 abgegeben, um sich vollständig auf die Führung des Volkswagen Konzerns zu konzentrieren.
Das Jahr 2026 gilt als „Schicksalsjahr“ für Oliver Blume und Volkswagen, da der Konzern mit massiven finanziellen Problemen, sinkenden Gewinnen, Absatzrückgängen in Schlüsselmärkten wie China und erheblichen Herausforderungen bei der Softwareentwicklung und der Transformation zur Elektromobilität kämpft.
China ist ein extrem wichtiger, aber auch schwieriger Markt für Volkswagen. Der Konzern hat dort mit starker Konkurrenz und sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Oliver Blume setzt auf eine Neuausrichtung mit lokal entwickelten Elektrofahrzeugen und einer umfassenden Produktoffensive, um Marktanteile im NEV-Segment zurückzugewinnen.
Die größten Herausforderungen für Blume Volkswagen sind die finanzielle Konsolidierung (Sparprogramme, Stellenabbau), die Bewältigung der Software-Probleme, der erfolgreiche Übergang zur Elektromobilität, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in China und Nordamerika sowie der Aufbau eines positiven Cashflows.
Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat den Vertrag von Oliver Blume als Vorstandsvorsitzenden bis Ende 2030 verlängert. Er hat seine Position als Porsche-CEO zum 1. Januar 2026 abgegeben.
Oliver Blume steht als alleiniger Kopf von Blume Volkswagen vor der größten Bewährungsprobe seiner Karriere. Das Jahr 2026 wird entscheidend sein, ob es ihm gelingt, den angeschlagenen Konzern erfolgreich durch die multiple Krise zu steuern. Die Reduzierung der Doppelbelastung soll ihm nun die volle Konzentration auf die strategische Neuausrichtung, die Kostensenkung und die Lösung der Softwareprobleme ermöglichen. Die Automobilwelt blickt gespannt auf Wolfsburg, denn Blumes Erfolg wird nicht nur die Zukunft von Volkswagen, sondern auch die deutsche Industrie maßgeblich beeinflussen.
Autor: Redaktion “Wer Macht Was Online”
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