Die Gründer des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, werden das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Das Ehepaar, das mit der Entwicklung eines der ersten zugelassenen Corona-Impfstoffe weltweit Bekanntheit erlangte, plant die Gründung eines neuen Unternehmens, das sich auf die nächste Generation von mRNA-basierten Medikamenten konzentrieren soll.
Biontech wurde 2008 in Mainz gegründet und konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung von Krebsimmuntherapien. Der Durchbruch gelang dem Unternehmen jedoch mit der Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen das Coronavirus. Dieser Impfstoff, der in Zusammenarbeit mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt wurde, erwies sich als äußerst wirksam und trug maßgeblich zur Eindämmung der Pandemie bei. Die mRNA-Technologie, auf der der Impfstoff basiert, hat das Potenzial, auch in anderen Bereichen der Medizin eingesetzt zu werden, beispielsweise bei der Behandlung von Krebs oder anderen Infektionskrankheiten. Mehr Informationen zur Funktionsweise von mRNA-Impfstoffen bietet das Paul-Ehrlich-Institut. (Lesen Sie auch: Fritz Smart Thermo 303: !: AVM präsentiert…)
Wie Biontech mitteilte, werden Sahin und Türeci zum Ende ihrer laufenden Verträge, spätestens jedoch Ende 2026, aus dem Unternehmen ausscheiden. Sie planen, ein neues Biotechnologie-Unternehmen zu gründen, das sich auf die Entwicklung der nächsten Generation von Medikamenten auf mRNA-Basis konzentrieren soll. Laut FAZ sollen Rechte und mRNA-Technologien in das neue Unternehmen eingebracht werden. Im Gegenzug erhält Biontech eine Minderheitsbeteiligung an dem neuen Unternehmen sowie Lizenzgebühren und Meilensteinzahlungen.
Eine entsprechende Vereinbarung soll bis Mitte 2026 getroffen werden. Sahin und Türeci werden jedoch weiterhin Anteilseigner von Biontech bleiben und derzeit etwa 15 Prozent der Anteile halten. In einer Mitteilung von Biontech wird Ugur Sahin zitiert: “Özlem und ich wollen ein weiteres Mal als Pioniere neue Wege beschreiten.” Das neue Unternehmen hat laut SWR noch keinen Namen. (Lesen Sie auch: Reisewarnung ägypten Türkei: für und: Was Urlauber…)
Die Gründung eines neuen Unternehmens durch Sahin und Türeci hat keine Auswirkungen auf die bisherigen Medikamentenentwicklungen von Biontech sowie auf das Corona-Impfstoffgeschäft. Forschungs-Kooperationen mit Biontech werden jedoch ausdrücklich in Betracht gezogen. Das Unternehmen betont, dass der Schritt der Gründer eine Chance bietet, die nächste Generation bahnbrechender Innovationen zu erschließen. Die bestehenden Forschungs- und Entwicklungsprogramme von Biontech sollen unverändert fortgeführt werden.
Die Ankündigung von Sahin und Türeci, ein neues Unternehmen zu gründen, unterstreicht das große Potenzial der mRNA-Technologie für die Entwicklung neuer Medikamente. Mit ihrer Expertise und Erfahrung könnten die Gründer von Biontech einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Technologie leisten. Es wird erwartet, dass sich das neue Unternehmen auf die Entwicklung von personalisierten Krebsimmuntherapien und Impfstoffen gegen andere Infektionskrankheiten konzentrieren wird. Die Zusammenarbeit mit Biontech könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, um Synergien zu nutzen und die Entwicklung neuer Produkte zu beschleunigen. (Lesen Sie auch: Chukwuemeka wechselt zum ÖFB: Rangnick sticht Deutschland)
Die Nachricht über die Neugründung kommt zu einer Zeit, in der sich Biontech auf die Zeit nach der Pandemie vorbereitet. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um neue Therapieansätze zu entwickeln. Die mRNA-Technologie soll dabei weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Die Beteiligung an dem neuen Unternehmen von Sahin und Türeci könnte Biontech zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, von den neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu profitieren. Einen Überblick über die aktuellen Projekte von Biontech bietet die offizielle Webseite des Unternehmens.
Ugur Sahin und Özlem Türeci möchten sich neuen wissenschaftlichen Herausforderungen widmen und die nächste Generation von mRNA-basierten Medikamenten entwickeln. Sie gründen ein neues Unternehmen, um ihre Visionen umzusetzen und innovative Therapieansätze voranzutreiben. (Lesen Sie auch: Chukwuemeka wechselt zum ÖFB: Rangnick überzeugt Talent)
Die Neugründung hat keine direkten Auswirkungen auf die laufenden Geschäfte von Biontech. Das Unternehmen wird weiterhin seine bestehenden Medikamentenentwicklungen und das Corona-Impfstoffgeschäft fortführen. Biontech wird sogar am neuen Unternehmen beteiligt sein.
Das neue Unternehmen von Sahin und Türeci wird sich auf die Entwicklung der nächsten Generation von mRNA-basierten Medikamenten konzentrieren. Es wird erwartet, dass sich das Unternehmen vor allem auf personalisierte Krebsimmuntherapien und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten fokussiert.
Ja, Sahin und Türeci werden weiterhin Anteilseigner von Biontech bleiben. Sie halten derzeit etwa 15 Prozent der Anteile am Unternehmen. Zudem wird Biontech eine Minderheitsbeteiligung am neuen Unternehmen der Gründer erhalten.
Die mRNA-Technologie ist ein zentraler Bestandteil der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Biontech. Das Unternehmen setzt auf diese Technologie, um innovative Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln, insbesondere im Bereich der Krebsimmuntherapie und der Bekämpfung von Infektionskrankheiten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
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