Angels Landing Gefährlich? Ja, der Wanderweg im Zion-Nationalpark ist aufgrund seiner schmalen Grate, steilen Abhänge und exponierten Stellen eine Herausforderung. Ketten helfen zwar beim Aufstieg, doch ein falscher Tritt kann schwerwiegende Folgen haben. Die Kombination aus Höhe, schwierigem Gelände und hoher Besucherfrequenz macht ihn zu einem der risikoreichsten Wanderwege.
Angels Landing verdankt seinen Ruf als einer der gefährlichsten Wanderwege der Welt einer Kombination aus Faktoren. Die exponierte Lage auf einem schmalen Felsgrat, die steilen Abhänge zu beiden Seiten und die Notwendigkeit, sich an Ketten hochzuziehen, tragen alle zum Risiko bei. Zusätzlich erhöhen die hohe Besucherfrequenz und das wechselhafte Wetter die Gefahr.
Der Wanderweg zu Angels Landing ist etwa 8,7 Kilometer lang und überwindet einen Höhenunterschied von 453 Metern. Der erste Abschnitt, bis zum Scout Lookout, ist relativ einfach. Der letzte Abschnitt, der den eigentlichen Angels Landing ausmacht, ist jedoch extrem anspruchsvoll. Hier müssen Wanderer sich an Ketten festhalten, um steile Felswände zu überwinden. Laut dem National Park Service ist der Weg physisch anstrengend und erfordert eine gute Kondition.
Die Kettenabschnitte sind besonders heikel, da sie oft von vielen Menschen gleichzeitig genutzt werden. Dies führt zu Staus und erhöht das Risiko, den Halt zu verlieren. Zudem ist der Fels oft glatt und staubig, was die Griffigkeit der Schuhe beeinträchtigt. (Lesen Sie auch: United Airlines Kopfhörer Pflicht? Wer nicht Hört,…)
Leider gab es auf Angels Landing in der Vergangenheit mehrere tödliche Unfälle. Seit 2004 sind mindestens 14 Menschen auf dem Weg gestorben, wie Bild berichtet. Die Ursachen waren vielfältig, darunter Stürze, Herzinfarkte und Hitzschlag. Diese traurige Bilanz hat dazu geführt, dass die Parkverwaltung verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hat.
Um die Sicherheit der Wanderer zu erhöhen, wurde im Jahr 2022 ein Lotteriesystem eingeführt. Dieses System begrenzt die Anzahl der Personen, die täglich den Angels Landing besteigen dürfen. Laut dem National Park Service soll dies die Überlastung des Weges reduzieren und die Wahrscheinlichkeit von Unfällen verringern. Informationen zum Lotteriesystem finden sich auf der offiziellen Website des National Park Service.
Vor der Wanderung sollten sich Besucher über die aktuellen Wetterbedingungen informieren. Bei Regen, Schnee oder Eis ist der Weg besonders gefährlich.
Wer sich dennoch dazu entschließt, Angels Landing zu begehen, sollte sich gut vorbereiten. Eine gute körperliche Verfassung ist unerlässlich. Wanderer sollten ausreichend Wasser und Proviant mitnehmen und festes Schuhwerk tragen. Es ist ratsam, früh am Morgen zu starten, um die Hitze des Tages und die größten Menschenmassen zu vermeiden. Eine detaillierte Packliste und Sicherheitshinweise bietet Visit Utah. (Lesen Sie auch: Brötchen Aufbacken Airfryer: So Gelingen Sie Goldbraun!)
Es ist auch wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und den Aufstieg abzubrechen, wenn man sich unwohl fühlt. Der Druck, den Gipfel zu erreichen, sollte nicht dazu führen, unnötige Risiken einzugehen.
Für Wanderer, die den Nervenkitzel suchen, aber nicht das Risiko von Angels Landing eingehen möchten, gibt es im Zion-Nationalpark zahlreiche Alternativen. Der Observation Point Trail bietet beispielsweise eine ähnliche Aussicht, ist aber weniger gefährlich. Auch der Canyon Overlook Trail ist eine gute Option für Familien mit Kindern.
Informieren Sie sich vorab über die verschiedenen Wanderwege im Zion-Nationalpark und wählen Sie eine Option, die Ihrem Können und Ihrer Kondition entspricht.
Die Zukunft von Angels Landing bleibt ungewiss. Die Parkverwaltung wird weiterhin die Auswirkungen des Lotteriesystems beobachten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Es ist denkbar, dass in Zukunft weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Die Debatte darüber, ob der Weg überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben sollte, wird aber sicherlich weitergehen. (Lesen Sie auch: Pflanzen Schneiden März: Was im Garten Jetzt…)
Die Wahrscheinlichkeit, ein Permit für Angels Landing zu erhalten, variiert je nach Saison und Nachfrage. In beliebten Zeiten kann die Chance gering sein, während sie in der Nebensaison etwas höher liegt. Es ist ratsam, sich frühzeitig anzumelden und flexibel bei der Terminwahl zu sein.
Festes Schuhwerk mit gutem Profil, ausreichend Wasser (mindestens 3 Liter pro Person), Sonnenschutz, ein Hut und energiereiche Snacks sind unerlässlich. Handschuhe können hilfreich sein, um die Hände an den Ketten zu schützen. (Lesen Sie auch: Für Smart-TVs – Panasonic geht Partnerschaft mit…)
Es gibt keine offizielle Altersbeschränkung, aber die Wanderung ist für kleine Kinder und ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht empfehlenswert. Jeder Wanderer sollte in der Lage sein, sich selbstständig an den Ketten hochzuziehen und steile Abhänge zu bewältigen.
Bei plötzlichen Wetteränderungen, insbesondere bei Gewitter oder Regen, sollte die Wanderung sofort abgebrochen und der Rückweg angetreten werden. Der Fels kann bei Nässe extrem rutschig werden, was das Risiko von Stürzen erhöht.
Höhenangst kann die Wanderung erheblich erschweren. Personen mit Höhenangst sollten sich gut überlegen, ob sie den Angels Landing begehen möchten. Es ist ratsam, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Angels Landing bleibt ein faszinierendes, aber auch angels landing gefährliches Ziel für Wanderer. Die Schönheit der Landschaft und der Nervenkitzel des Aufstiegs ziehen jedes Jahr Tausende von Menschen an. Es liegt jedoch in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich der Risiken bewusst zu sein und die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um die Wanderung sicher zu gestalten. Nur so kann dieses einzigartige Naturerlebnis ohne tragische Konsequenzen genossen werden.
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